Employer Branding

Bewertungsportale für Arbeitgeber: Kaum Relevanz für Studenten auf Jobsuche

Online-Bewertungsplattformen für Arbeitgeber wie kununu, Jobvoting oder meinChef sind für Studenten bei der Jobsuche kaum relevant. Dies zeigt der aktuelle unicensus kompakt, eine regelmäßige, deutschlandweite Umfrage des Personaldienstleisters univativ. Im Januar/Februar 2016 befragte univativ 1.034 Studenten und Studentinnen zum Thema Bewertungsportale für Arbeitgeber. Erst im August 2015 vermeldete das Unternehmen ADP eine zunehmende Bedeutung von Arbeitgeber-Bewertungsplattformen für die Personalarbeit – vor allem im Bereich Employer Branding. Die zugrundeliegende Befragung ermittelte unter den 250 untersuchten Unternehmen einen Anteil von 89 Prozent, die auf der Plattform kununu bewertet wurden. Doch laut unicensus kompakt scheint zumindest für angehende Berufseinsteiger diese Informationsquelle für die Wahl des zukünftigen Arbeitgebers von geringer Relevanz zu sein: Fast zwei Drittel (59 …

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Schwache Arbeitgebermarke kann Millionen kosten

Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer würde nicht zu einer schwachen Arbeitgebermarke wechseln Fast ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer würde bei einem Jobwechsel auf eine Gehaltserhöhung verzichten, wenn das neue Unternehmen eine starke Arbeitgebermarke ist. Umgekehrt schließen 52 Prozent den Wechsel zu einer schwachen Arbeitgebermarke aus, weitere 21 Prozent würden sich diesen mit einem Gehaltsaufschlag von mindestens 10 Prozent kompensieren lassen. Dies sind Ergebnisse einer Studie* des Business-Netzwerks LinkedIn zum Thema „ROI einer Arbeitgebermarke“, in der über 1.000 deutsche Arbeitnehmer befragt wurden. Im Zusammenhang mit der Studie zeigt LinkedIn auch auf, warum Unternehmen schwache Arbeitgebermarken mit Millionenbeträgen kompensieren müssen. „Der Aufbau …

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Die neue Macht der Mitarbeiter

Deloittes „HR Trend Survey 2015“ zeigt eine Verschiebung beim Verhältnis von Arbeitgeber und -nehmer. Durch die Digitalisierung verschwinden die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben zunehmend, da die Arbeit von überall zu jeder Zeit ausgeübt werden kann. Die hohe Informationsverfügbarkeit in sozialen Netzwerken macht Firmen transparent. In der Folge haben Mitarbeiter und Bewerber aufgrund ihres Wissens höhere Erwartungen an ihren Arbeitgeber und werden zum „Konsumenten“. Der demografische Wandel ist durch immer älter werdende und gleichzeitig viele junge Mitarbeiter in den Unternehmen angekommen. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten sind zukünftig Vertreter der Generation Y, welche ihren Arbeitgeber besonders kritisch auswählt. Die …

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